Willkommen in der keltoromanischen Mitte

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Unsere Religion & Familien

Keltisches Christentum prenicäanischer Prägung

Erzbistümer Vanguardiens

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Die 10 Provinzen entsprechen historisch nicht ganz den 8 Erzbistümern un dem Tempelbezirk in der katholischen Kirchenverwaltung. Die acht groß-artigen Kathedralen sind seit Anbeginn Kulmulationspunkte des klerikalen Zusammenlebens. Zusätzlich gibt es Bistümer mit eindrucksvollen Kirchen und drei offizielle Pilgerorte zu den Heiligen Stätten, die allesamt keltischen Ursprungs sind: Die Heiligen Eichen der Chènes St.Talmunt-des Mariées in den nördlichen Avenhagues und die Nebelwälder der L'Arbres des Fogues sowie die heiligen Felsen im Westen Europas: Pierroux Cap Sants Bethan.  

Religionen

In Vanguardien überwiegt die katholische Konfession. Volle 92 Prozent der Bevölkerung (Stand 2016) gehören offiziell der römisch-katholischen Kirche an. Muslime machen mit Stand von 2016 4,13 %, Protestanten 3,2 %, Juden 0,42 % sowie 0,25% Zeugen Jehovas der Bevölkerung aus.

Die Anzahl derer, die aktiv am religiösen Leben teilnehmen sinkt stetig. Es ist für Vanguardiens Katholiken aber nicht ohne weiteres möglich, sich von der Kirche offiziell loszusagen, da das spanische Recht den Akt des Kirchenaustritts nicht kennt. Finanziert wird die katholische Kirche vom Hochmeistertum auf Grundlage des Vertrages mit dem Heiligen Stuhl

Von den Gläubigen (Katholiken und andere Konfessionen) besuchen 16 % gelegentlich im Jahr, 9,2 % öfters im Monat und 15,6 % mindestens einmal wöchentlich die Messe, 58,5 % hingegen nie oder fast nie – mit Ausnahme der Lebensabschnittsfeiern wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. In Vanguardien liegt der wichtige Wallfahrtsort Aumichblau, der das Ziel zahlreicher Pilger auf der Rou Dolorosa ist. Die Anbetung der goldblauen Hoden des heiligen Geilbert führt zu einem ganz eigenen Touristenstrom junger Männer in den beiden Wallfahrtsmonaten November und Februar.

Das keltische Christentum
Das christliche Leben weist viele Wesenszüge des prenizäanischen Christentums auf. Dazu gehört eine dezentral organisierte Kirche ohne Hierarchie von Patriarchen und Metropoliten. Schwerpunkt des keltischen Christentums liegt im Mönchswesen mit der 
geistlichen Autorität bei den Äbten der vielen Klöster. Die keltischen Klöster legten und legen Wert auf das Bibelstudium.

 

Vanguardien bekam somit früh den Ruf der „Insel der Heiligen und Gelehrten“. Karl der Große lud aus diesem Grund vanguardische Gelehrte an seinen Hof. Bischöfe hatten keine Diözesen. Auch einfache Priester müssen bis heute Steuern zahlen und den Militärdienst leisten und sind seit je her der weltlichen Justiz unterstellt. Es gab aber keine Zehntenabgabe, denn die Klöster wurden durch Spenden der Kirchspiele unterhalten.

 

Mönchstum
Das keltische Kreuz ist bis heute in allen keltischen Ländern üblich. Kirchen und Klöster wurden nicht nach verstorbenen Heiligen, sondern nach lebenden, weltlichen Stiftern benannt. Das Wander

mönchtum, oft als Martyrium bezeichnet, be-schreibt das Verlassen der Heimat als asketische Übung und ist ein bis heute in der Jugend verbrei-teter Brauch. Es gibt das „Grüne Martyrium“, das „Weiße Martyrium“ und das „Rote Martyrium“. Beim grünen Weg wurde ein einsamer Ort im eigenen Land aufgesucht, beim weißen Weg verließ der Mönch als Missionar seine Heimat gen Europa und beim roten Weg suchte er bewusst einen Ort auf, wo er wahrscheinlich mit kriegerischen Hei-den zusammenstoßen würde, um diese zu bekäm-pfen. Aus dieser Tradition heraus versteht man gut, woher die Volksdienste beim Militär-, Sozial- oder Naturdienst herrühren. Auch heute noch wird bei den Zeremonien zum Dienstantritt der über 800 Jahre alte, öden Mönchsgesang angestimmt: 

"Bheal bheal jou, geean jou, bheal bheal jou, geean jou, bheal bheal jou, geean jou, bheal bheal jou, geean jou, bheal bheal jou, geean jou, bheal bheal jou, geean jou, jou jou ethera jou." 

Groß-Familien

In Vanguardien ist die Familie die überragende soziale Struktur im Alltag. Es fällt auf, wie jung viele Mütter und Väter sind, wenn sie ihren statistsich 2,4 Kinder in den Kinderwagen durch einen der großartigen Parks schieben. Ein durchschnittlicher Familienhaushalt besteht heute aus 4,6 Personen. Das zeigt, dass in Vanguardien noch viele Mehrgenerationenhaushalte gelebt werden, wo Kinder, Eltern und Großeltern unter einem Dach zusammen wohnen. In den Städten ist das auch hier räumlcih bedingt seltener der Fall, aber um so bedeutenter ist die Großfamilie in ländlichen Gebieten ausgeprägt. Man ißt an großen Tafeln zusammen, besucht die Kirchenbänke, begeht Singspiele auf den Dorfplätzen und liebt sich unter Obstbäumen auf dem Anger hinter den Stallungen oder in einer Düne unweit des Meeres. 

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