Die Frühzeit bis 600 v.Chr.

Aktualisiert: 25. Juli

Vanguardiens Vorgeschichte

Bis zum Ende der Steinzeit um ca. 2.000 v.Chr. bepflanzt ein rätselhaftes vorkeltisches Volk die ganze Inselwelt mit kultischen Steinanlagen aus Menhiren und Dolmen. Vieles spricht dafür, dass die in Form von Langreihen (Lignues) und Hufeisen (Cromlechs) gruppierten Megalithen sowohl dem Fruchtbarkeits- als auch dem Totenkult dienten. Eine Klimaverschlechterung bringt viele der Ackerbauern dazu, ihr Überleben durch Viehzucht und durch den aktiven Handel mit Bronze und Eisen zu ergänzen. Heute sind der Blockstein-Stil im Westen und der Stelen-Stil in Groß-Guardien zu unterscheiden. Einige Menhire werden teils wieder aktiv entlang von Trimm-Dich-Pfaden genutzt.


Ab ca. 1.500 v.Chr. kommt zu einem regen Handel mit dem Festland. Kulturelle Einflüsse von dort werden in ersten Ansätzen übernommen, wie Grabfunde und aufwändige Waffenornamentik beweisen in den Kammergräbern. Interessanterweise sind bei den Ornamenten auch südmalaiische Graukopfsittiche dargestellt worden, die nachweislich nie auf den vanguardischen Inseln vorgekommen sind. Es wird mehrere Jahre gemutmaßt, nun aber bestätigt, dass der Archäologe einfach nur einen über den Durst getrunken hatte.

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