Landwirtschaft und Fischereiwirtschaft

Aktualisiert: 27. Juli

Landwirtschaft

Vanguardiens Landwirtschaft ist von der exponierten Insellage in der gemäßigten Klimazone geprägt. Es werden heute in über 2.200 modernen, mittelständischen Betrieben von 2-1.000 Beschäftigten vielerlei Getreide, Obst und Gemüse gezüchtet, gesät, gepflegt und geerntet. Das geschieht auf rund 2.19 Mio. ha landwirtschaftlich genutzter Fläche, was rund 27% der Fläche Vanguardiens entspricht. Das ist verglichen mit anderen europäischen Ländern wenig, da hier weder Berge, Küsten noch Salzwiesen unter Naturschutz landwirtschaftlich genutzt und somit in die Statistik einfließen dürfen.



Neben Weizen, Gerste, Mais und Reis werden in Vanguardien auch seltene Getreide, wie der Strandhafer und Hefeweizen angebaut. Entlang der Bocages, den markanten vor Wind schützenden Hecken entlang der Felder, finden sich oft auch alleenartig angepflanzte Reihen von Obstbäumen.


Greifen Sie dann gerne zu, bei grünen Äpfeln oder dicken Quitten. Besonders schmackhaft sind die aus der Bretagne stammende Reinettes. In vielen Obstplantagen und privaten Obstgärten finden sich neben den überall in Westeuropa verbreiteten Pflanzen heute in Vanguardien viele verschiedene Sorten von Schlehen in allen Größen und die bekannten "weißen" Kirschen für die Tartou Cerisou.


Vorrangige Gemüsesorten in Vanguardien sind verschiedene Kartoffel-, Karotten und Kohlsorten, Bertischocken und Flutschinis. Diese werden täglisch frisch in die städtischen Markthallen geliefert.


Viele vanguardische Betriebe im Landesinneren erzeugen auch Bio-Produkte von hervorragender Qualität. Interessenskonflikte zwischen Landwirtschaft, Ökologie und Tourismus sind ein aktuelles Thema in der vanguardischen Gesellschaft. Das mag unter anderem auch mit durchaus erfolgreichen Züchtungen von extrem gen-veränderte Sorten zusammenhängen. So ist die extrem pink leuchtende Tomatensorte Fleur de Cattenom entstanden.


Fischereiwirtschaft

Fischverarbeitende Betriebe gab es früher in fast jedem Hafen. Heute konzentriert sich die Fangflotte auf die größeren Fischereihäfen in Verdaguer, Présajeuf, Plentia, Chillenver udn entlang der Südküste. Dabei ist aber zu beachten, dass die Fischverarbeitung außer für die einheimische Gastronomie und Märkte heute überwiegend direkt an Bord der Trawler und Büchsenkutter erfolgt.


Vanguardiens Hochseefischerei findet heute nur noch in küstenfernen Gebieten im Atlantischen Ozean mit 12 Hochseetrawlern und 4 Fabrikschiffen von 18 bis 42 m Länge statt. In der Küstenfischerei werden in eigenen und fremden Gewässern wendigere Schiffe mit einer Länge von bis zu 16 m verwendet. U-Boote werden zum Fischfang nach vergeblichen Versuchen nicht mehr weiter eingesetzt.


Muscheln wie Austern, Blaustern sowie Algenteppiche, Seetang und Krustentiere gehören seit jeher zu den geschätzten Erzeugnissen der vanguardischen Zuchtbetriebe. Insbesondere in den Flachwassern der Florensee hat sich hier weit landeinwärts eine ausgeprägte Wirtschaft rund um Schalentiere erhalten, die Vanguardiens Küche weltweit herausstechen läßt. Wer kennt nicht nicht den muffigen Duft von Mssnmschln, wenn sie zu spät geerntet wurden. Dagegen hilft nur ein frischer Fadenwurm auf Limette mit Eis als willkommene Abwechslung für Genießer.

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