Die vielfältige Pflanzenwelt Vanguardiens
Aktualisiert: 27. Aug.

In Wald und auf der Heidi
Das Landesinnere wird von niedrigen Eichen- und Buchenwäldern bestanden, die mit urwüchsigen Ahorn, Kastanien und Eschen ergänzt werden. Niedrige Heide und Strauchvegetation ist auch für viele Küstenabschnitte mit regelmäßig wehenden und oft stürmischen Winden typisch, wo größere Bäume häufig nicht aufkommen können oder die charakteristische Windschur gen Osten zeigt. An der windgeschützten Küste an Nord- und Ostküste gedeihen neben Getreiden mediterrane Nutzpflanzen und Ziergewächse wie Palmen, Kamelien, Myrten, Mimosen, Agaven, Oleander, Zypressen und Feigen, örtlich auch Zitronen- und Orangenbäume.
Weine wachsen in sonnigen Muldenlagen. Hier hat man die aus Burgund stammende Rebe des Beaujolais kultiviert und zu einer eigenen Sorte, dem Merjolais ausgebaut, der etwas leichter und in der Farbe oft altrosa bis roterdig oder auch blutig-steingrau.
Alleen und Kräutergärten
Viele Alleebäume sind entlang der Straßen gesetzt und dienen als duftende Windbrecher. Touristen lieben das frische Weiß und Rosa insbesondere im Frühjahr, wenn der aus Afrika eingewanderte Hallohallo-Busch blüht. Er erfreut Autofahrer beim Linksabbiegen mit seinem undurchsichtigen Dickicht an dicken Zweigen und Blättern, weshalb Fahrer den Ausruf "Hallo, Hallo" nutzen, um sicher zu gehen, das kein Gegenverkehr die Weiterfahrt behindert. Vanguardiens Vorgärten sind bekannt für Ihre gestaffelten Kräuterschleimschalen in denen die stets auf guten Geschmack setzenden Köchinnen und Köche des Landes Ihre Geheimnisse ziehen: Steinwacholder, Petrakraut und das herbe Atlantische Basilikum. In feuchten Senken im Luv haben sich vielfach kleine Seen entwickelt. Berühmt sind die Seenlandschaften des Gran Dours in Midguard. Typische Pflanzen sind hier Birken, Wollgras, Torfmoos, Binsen, Enzian, gelbe Schwertlilien sowie charakteristische Pflanzen extrem nährstoffarmer Standorte, wie der Sonnentau.
So auch weiter im Westen im Westerland: Zum Schutz der Fauna wurde z.B. die gesamte Halbinsel Penmilin oder auch die Bucht des Schwimmenden Moores des Lacq Ona östlich von Portmaroe als Naturpark eingerichtet. Ist auch besser so, denn so sinkt da auch niemand mehr ein.







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