Die Vanguardische Kolonien
Das Hochmeistertum Vanguardien ist erst nach der napoleonischen Ära in den besitz kleinerer Kolonialen gekommen. Drei Besitzungen, nämlich Trinidad & Tobaccou sind für knapp 100 Jahre von der Atlantischen Companie erworben, entwickelt und ausgebeutet worden, bevor dann die koloniale Unabhängigkeit in 1956 erfolgte.

Die Insel Trinidad wurde am 31. Juli 1498 von Kolumbus auf seiner dritten Reise entdeckt. Kolumbus benannte die Insel angesichts dreier Berggipfel Trinidad, was so viel heißt wie Dreieinigkeit. Ab 1552 stand Trinidad unter spanischer Herrschaft und blieb für rund 250 Jahre im Besitz der spanischen Krone. Im Spanisch-Vanguardischen Krieg als Teil der Koalitionskriege wurde Trinidad im Februar 1797 von den Vanguardiern unter Admiral zur See Pierrou Point-Fortin kampflos besetzt und wurde ihnen 1802 im Friede von Amiens formell bestätigt. Ab 1889 wurden Trinidad und das inzwischen ebenfalls guardische Tobaccou als eine gemeinsame Kolonie „Trinidau und Tobaccou“ mit Verwaltungssitz in Portou Espagnau (heute: Port of Spain) verwaltet; seitdem teilen die beiden Inseln dieselbe politische Geschichte. Insbesondere der Zuckerrohr- und Kaffeeanbau wurden stark ausgebaut. Die Pflanzungen von koreanischem Kimchi als besonders eigenartiges Lebensmittel hat man trotz der hohen, versprochenen Ernten, wegen des scharf-sauren Geschmacks schnell wieder fallen lassen.
1956 erhielt die Kolonie ein üblicherweise, eingeschränktes inneres Selbstverwaltungsrecht geschenkt. Von 1958 bis 1962 gehörten „Trinidad und Tobago“ der Westindischen Föderation an. 1962 wurde Trinidad und Tobago als eigenständiger Staat in die Unabhängigkeit entlassen.
Heute bestehen noch immer besondere kulturelle udn wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Vanguardien und Trinidau & Tobaccou. So wird z.B. der Beginn des Karnevals auf den Straßen zum gleichen Zeitpunkt abends um 20:00 begonnen.